Ein Wochenend-Trip nach Osttirol und Besteigung des Bösen Weibele

26.-29.05.2016

Ein langes Wochenende dank des Fronleichnam-Feiertages lag vor uns. Das schrie förmlich danach, ein paar Tage in die Berge zu fahren. Aber es muss ja nicht immer Südtirol sein. Das östliche Tirol hat auch seinen Charme und so ging es los nach Lienz, einem schönen beschaulichen Städtchen im Hochpustertal / Osttirol. 3 Tage Wandern waren angesagt und wir waren froh, dass uns der Wettergott wohl gesonnen war.

Am ersten Tag haben wir der Gölbnerblickhütte auf 1.824 m einen Besuch abgestattet. Leider war noch keine Saison und die Hütte hatte zu, aber die entspannte Wanderung durch die malerische Natur des Kristeiner Tals war der perfekte Einstieg in unser Wanderwochenende. An der Hütte hatten wir einen fantastischen Blick auf die Osttiroler Bergwelt, allen voran wie der Name der Hütte schon sagt, auf den großen Gölbner.

Am zweiten Tag war es dann endlich soweit und das Böses Weibele in den Lienzer Dolomiten wollte erklommen werden. Der Name war hierbei alles andere als Programm. Denn es war ein wunderschöner Aufstieg über die Hochsteinhütte, die mit hervorragendem Essen unseren Hunger stillte. Oben auf 2.521 m angekommen, erwartete uns ein fantastisches Bergpanorama über die Lienzer Dolomiten und die Deferegger Alpen im wunderbaren Osttirol.

Am dritten Tag konnten wir sogar einen Blick auf den Großglockner erhaschen, auch wenn dieser sich immer wieder im Nebelkleid hüllte. Aber zuvor war noch ein wenig Wandern angesagt. Wir entschieden uns hierbei für den Thurntaler Rundwanderweg, ein Wanderweg mit nicht allzu vielen Höhenmetern, aber dafür vielen abwechslungsreichen Passagen. Über Stein und Stock, Schneefelder, Graten und durch Wald ging es einmal um den Thurntaler – ein 2404 m hoher Berg in den Villgratner Bergen. Am Nachmittag waren wir dann noch in  Lienz selbst und haben die 3 Tage in Osttirol mit regionalen Schmankerln ausklingen lassen.

Das Osttirol ist auf jedem Fall einen Abstecher wert, denn es ist eine wundervolle Region mit  fantastischen Bergen und vielen Wegen und Höhenmeter, die erkundet werden wollen. Allerdings sollte man hier immer auf den Kalender schauen und den Saisonstart abwarten. Es ist zu schade, die ganzen Hütten und die Osttiroler Spezialitäten zu verpassen.

 

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