Der Versuch, einen Sonnenaufgang in den Bergen zu erleben

25.-26.6.2016

Ja, dieses Wochenende sollte es endlich soweit sein. Ein Plan, ein Ziel und mit diesem stand die Umsetzung: wir wollten endlich einen Sonnenaufgang in den Bergen erleben. Da war das Stöhrhaus der perfekte Ort dafür, denn der Gipfel war nur 20 Min entfernt und versprach einen Rundumblick auf die Berchtesgadener Alpen.

Leider blieb es wieder einmal nur beim Versuch.

Aber von Anfang an. Nachdem wir in Berchtesgaden angekommen waren, starteten wir in unser nächstes Wander-Abenteuer und konnten endlich wieder ein paar Höhenmeter sammeln. Unten hatten wir noch einen tollen Blick auf den Watzmann. Die Sonne brannte vom Himmel und es schien, ein schöner Tag zu werden. 4 Stunden Aufstieg und knapp 1.400 Höhenmeter lagen vor uns. Der Weg war ein sehr schöner Pfad, der hier und da mal etwas steiler, nie aber wirklich anstrengend wurde. Nach ungefähr der Hälfte der Zeit sahen wir schon die Hütte auf dem Berg. Aber war das wirklich unsere Hütte? Konnte es sein? Ja, sie war es tatsächlich, aber der Weg war noch lang und so schickten wir uns an, unserem Ziel näher zu kommen. Schritt für Schritt. Und das alles noch bei bestem Wetter. Nach einiger Zeit haben wir dann tatsächlich das Stöhrhaus am Untersberg auf 1.894 Meter erreicht. Den Nachmittag konnten wir noch gemütlich mit einem sehr leckeren Stück hausgemachten Käsekuchen auf der Terasse verbringen. Aber es zog schon langsam zu, die Fernsicht war nicht mehr wirklich gegeben. Das angekündigte Gewitter kam dann gegen späten Nachmittag. Also verzogen wir uns in die Hütte, wo wir gemütlich den Abend haben ausklingen lassen.

An unser Ziel, den Sonnenaufgang live zu erleben, glaubten wir auch jetzt noch ein wenig – die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zum Schluss. Und so stellten wir uns für 4.00 Uhr morgens den Wecker. Aber aufstehen brauchten wir nicht. Denn die Regentropfen, die an die Scheibe klopften, verhiesen nichts gutes. Ein kurzer Blick aus dem Fenster bestätigte die Vermutung. Draußen lagen die Berge im Nebel und der Himmel weinte weiter.
Nach der morgendlichen Stärkung begaben wir uns dennoch auf den Gipfel, denn ein Gipfel gehört ja schließlich dazu. Auch wenn dieser mal wieder im Nebel lag – irgendwie wollen sich uns die Berchtesgadener Berge nicht zeigen, da müssen wir wohl noch mal hin 😉 – hatten wir auch hier wieder unerwartete Begnungen. Erst mit einer Gams, dann noch mit einem Bergsalamander. Nach dem Gipfel haben wir den Abstieg in Angriff genommen. Durch den nebelverhangenen Wald galt es wieder, über 1.200 Höhenmeter nach unten zu wandern.

Das Stöhrhaus: schöne DAV Hütte – tolles Essen, nette Wirte, bequeme Betten. Es lohnt sich auf jeden Fall und vielleicht habt ihr ja mehr Glück beim Sonnenunter- und -aufgang am Berchtesgadener Hochthron 😉

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