Oh Meran – italienisches Flair zum Abschluss

29.-31.07. / Alpenüberquerung – Ausruhen in Meran

Wenn Oberstdorf der perfekte Auftakt war, dann war Meran ein gelungener Abschluss eines tollen und unvergesslichen Abenteuer. The place to be, wie man so schön sagt, wenn man la dolce Vita genießen und sich noch ein paar Tage Erholung gönnen möchte.

Allerdings war die Freundschaft zu Meran am Anfang doch etwas holprig und auch manch ein Kellner oder Hotelwirt zeigte lieber seine kalte Schulter als uns willkommen zu heißen. Aber trotz der kleinen Startschwierigkeiten keimte der Funke der Hoffnung und Freundschaft. Und im Nachhinein war alles gut so wie es war. Natürlich konnte Meran auch nicht gleich von Anfang an punkten. Wie sollte es auch nach 10 Tagen Berge, Ruhe, Natur, In-Sich-Kehren, Hüttenfeeling und atemberaubenden Augenblicken. Der Kontrast hierzu war groß und so brauchten wir eben etwas Zeit, um uns aneinander zu gewöhnen. Doch schon bald hatte es Meran geschafft und wir verbrachten hier noch ein paar wundervolle Tage. Nach dem abrupten Szenenwechsel am ersten Abend, strahlte die Sonne am nächsten Morgen mit uns um die Wette. Und so machten wir uns auf, Meran zu erkunden. Hierzu wählten wir den Tappeinerweg, ein Weg oberhalb Merans mit tollem Blick über die Stadt und den ganzen Talkessel und zugleich die längste Höhenpromenande Europas. Dabei sind wir auch am Pulverturm vorbei gekommen und mussten natürlich gleich die Stufen, die nach oben führten, erklimmen (wir waren ja schließlich in Übung ;-)). Danach sind wir an einem kleinen Gasthof vorbeikommen, der eigenen Wein anbot. Da konnten wir natürlich nicht widerstehen. Und so saßen wir umgeben von Weinranken und Apfelstauden oberhalb Merans mit einem leckeren Weißwein und genossen la dolce Vita in vollen Zügen. Auch auf den Aperol Spritz zum Ausklang des Tages haben wir nicht verzichtet 🙂
Am nächsten Tag war Schloss Tirol unser Ziel. Schon bald hatten wir es erreicht und auch hier kamen wir nicht umher, dem Tag und dem Leben mit einem sehr guten Weißwein und südtiroler Spezialitäten (inkl. selbstgemachten Zwetschgenstrudel – mmmhhhhhh) zu frönen. Nach der Schloßbesichtigung ging es weiter ins Dorf Tirol, einem kleinen feinen Dörfchen oberhalb von Meran (mmh… irgendwie hatten wir es wohl mit der Gegend ;-)). Dort schlenderten wir umher bis zum Ein-Mann-Sessellift, der uns zurück ins Tal und in die Stadt brachte. Was für eine Gaudi! Zurück in Meran taten wir das, was wir schon die ganze Zeit taten: schlendern, bummeln, essen und trinken – also einfach das Leben genießen!

So wurde aus einem rauen Start ein wunderbares Ende eines einzigartigen Erlebnisses! Und eins ist sicher, wir kommen wieder nach Südtirol! 🙂

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